goblor grübelt

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Friday 30.07.2010
  Web  

Unser aller Zensursula hat ein Interview gegeben. Darin erklärt sie, dass viele versierte Internetnutzer pädokriminell sind:

“Wir wissen, dass bei den vielen Kunden, die es gibt, rund 80 Prozent die ganz normalen User des Internets sind. Und jeder, der jetzt zuhört, kann eigentlich sich selber fragen, wen kenne ich, der Sperren im Internet aktiv umgehen kann. Die müssen schon deutlich versierter sein. Das sind die 20 Prozent. Die sind zum Teil schwer Pädokriminelle. Die bewegen sich in ganz anderen Foren. Die sind versierte Internetnutzer, natürlich auch geschult im Laufe der Jahre in diesem widerwärtigen Geschäft.”

So, mal ein paar Zahlen dagegen: Weiterlesen…

Vor 7 Tagen wurde der Vertrag zum Sperren von Kinderpornografie mit den Providern unterschrieben. Gestern ging das zugehörige Gesetz durchs Kabinett, noch nicht mal durch den Bundestag, was aber ja nur Formsache ist, bei einer großen Koalition. Im Gesetz steht schon nichts mehr von Kinderpornographie. Heute kommen die Forderungen, dass man auch noch ein klein wenig was anderes Sperren könnte:

  • Glücksspiel (Heinrich Sievers, Leiter des Referats Glücksspiel im Hessischen Innenministerium)
  • Angebote, die das Urheberrecht verletzen (Christian Sprang, Leiter der Rechtsabteilung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels)
  • Angebote, die im Ausland sitzen (auch Sprang)

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Ich will es ja nicht ganz glauben, was ich da lese, aber der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. besser bekannt als BITKOM begrüßt die Internetsperren gegen Kinderpronographie.

Der Präsident des BITKOM August-Wilhelm Scheer sagte laut silicon.de: “Zwar können die Sperren mit etwas Geschick und krimineller Energie umgangen werden” aber der Zugang würde erschwert indem man potenziellen Nutzern von Kinderpornografie ein Stoppschild zeige. Weiterlesen…

Der Schwabe ansich ist ja geizig und man sagt ihm Geschäftstüchtigkeit nach. Das ist auch nicht weiter verwerflich, solange er sich an Verträge hält, kompetent arbeitet und ehrlich ist. “Düpfelescheißer” sagen die Schwaben zueinander, wenn einer mal wieder besonders genau ist. Deshalb war ich seit Ende 2004 auch mit meinem Reutlinger Webspaceanbieter CMO sehr zufrieden. Wenn was nicht funktionierte, was nun mal passieren kann bei ca. 250 Domains auf einem Server, war innerhalb eines Tages eine sinnvolle Reaktion zu erkennen.

Was zuletzt passierte schlägt aber dem Fass den Boden aus, mit nur einem großen Schlag. Weiterlesen…

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Für die Organisation der Kinderferienspiele, bei denen ich seit einigen Jahren jeden Sommer als Leiter mitmache, wurde ein Wiki gewünscht. Vor ein paar Wochen habe ich mich ja bereiterklärt, die Administration der Webseite zu übernehmen, also oblag es mir, dieses Wiki zu installieren.

Wir haben einige Organisationskommitees, die verschiedene Aufgaben übernehmen und zwischen denen es auch gelegentlich zu Kompetenzwirrwarr kommt. Diese Gremien sollen auch intern Dinge planen können, die keiner außer der Organisatoren zu Gesicht bekommt. Außerdem sind da noch die normalen Leiter, die sich hauptsächlich um die Vorbereitung ihres eigenen Projektes kümmern. Im Verein wird viel diskutiert und wer schon mit Wikis gearbeitet hat, weiß, dass es schnell zu Editwars kommen kann. Weiterlesen…

Beim konstruktiven Kritisieren von fritschs neuem Website-Design, ist mir eben wieder eine ziemlich gute Webseite zum Thema Webdesign und Usability eingefallen. Weiterlesen…

Eigentlich bin ich ja schon seit 2 Stunden im Bett, aber eine kleine Spielerei hat mich aufgehalten:

Mit dem Google-Browser kann man nämlich ganz schön viel Spaß haben. Es handelt sich um eine Java-Anwendung, die Verknüpfungen im Web visualisiert.

Überhaupt gibt es echt schöne Visualisierungen vom Cyberspace. Weiterlesen…

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