Nutzte Mubarak die 18 Tage um sein Vermögen zu sichern?

The Telegraph berichtet, Hosni Mubarak habe die letzten 18 Tage seiner Amtszeit genutzt, um sein Vermögen zu sichern. Die schweizer Behörden hatten angekündigt, Konten von Hosni Mubarak einzufrieren. Eine Quelle sagte:”And we think their financial advisers have moved some of the money around. If he had real money in Zurich, it may be gone by now.” (Übersetzung etwa:”Und wir nehmen an, ihre Finanzberater haben etwas Geld bewegt. Wenn er wirklich Geld in Zürich hatte, könnte das inzwischen weg sein.”)

Wäre schade für Ägypten, nicht an das Diktator-Geld zu kommen. Wenn die Vermutungen stimmen, könnten fast die kompletten Staatsschulden mit Mubaraks Vermögen abbezahlt werden.

Erschließung neuer Geldquellen

Heute fordert der Verleger Hubert Burda Abgaben von Google, die an journalistische Websites weitergeleitet werden, weil Google Geld mit ihnen verdiene, aber selbst keinen Journalismus betreibt.

Wenn ich das richtig verstehe, verlangt er, dass jemand, der eine Zeitung empfiehlt dafür etwas an die Zeitung zahlen sollte.

Aber damit nicht genug, fordert Burda doch auch die Befreiung der Print- und Medienerzeugnisse von der Umsatzsteuer. In Großbritannien und Finnland hätte sich dies Maßnahme bewährt.

Das steht natürlich komplett im Widerspruch zu Forderungen aus der CDU den reduzierten Mehrwertsteuersatz abzuschaffen und an den sonstigen Satz anzugleichen, um Haushaltslöcher zu stopfen.

Man kann sich interessante Gedanken dazu machen: Den ganzen Beitrag lesen

Wahlkampf beseitigt Wirtschaftskrise

Der Spiegel schreibt wohl, dass die Krise zu Ende sei und bezieht sich da auf das Bundeswirtschaftsministerium. Nehmen wir mal an, das stimmt: Was für ein exzellentes Timing.

Es ist Wahlkampf und die Politiker im Amt haben durch hervorragendes Krisen-Management den Untergang des Abendlandes abgewendet. Wen sollte man also im Herbst wohl wählen? Ich seh sie alle schon stehen in Siegerpose, wie damals unser alter Kumpel Gerhard Schröder nach dem Elb-Hochwasser. Die Fäuste geballt und in die Luft gestreckt. Den ganzen Beitrag lesen