goblor grübelt

Ein unabhängiges Denker-Blog aus Karlsruhe
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Friday 30.07.2010
  Daten-GAU  

13.12.2008: Polizei nennt Risiko durch Kreditkartenleck gering:

Nach einer “ersten Bewertung” könne mit den Daten aus Beständen der Landesbank Berlin (LBB) “kein großes Schindluder” betrieben werden, sagte ein Sprecher der Polizei in Frankfurt am Main. Anhand der Daten ließen sich beispielsweise keine Kartenkopien herstellen. Es sei auch unmöglich, Geld abzuheben.

14.12.2008: Beträge bis zu 5000 Euro illegal abgebucht Weiterlesen…

Seit heute hat die Berliner Landesbank einen Eintrag in meiner Liste der Datenschutzprobleme. Beeindruckend, was die da so geschafft haben..
Wer bei der Berliner Landesbank ist, kann jetzt einfach einkaufen gehen und dann behaupten, das war jemand anders. Die haben mehrere zehntausend Kontodaten samt PIN-Nummer verloren. Viel Spaß beim Shoppen!

Quelle: Tagesschau.de

Nicht nur Karlsruhe ist betroffen von den veröffentlichten Krankenakten, sondern wohl auch Krankenhäuser in Kassel, Offenbach und Hofgeismar.

In Offenbach ist von 10.000 bis 15.000 Akten die Rede. Hier Zitat aus dem Spiegel-Artikel darüber:

Datenschutzrechtlich höchst bedenklich sei auch der Transport der vertraulichen Akten aus einem Klinikum, sagte Geschäftsführer des FMI (Fachverband für Multimediale Informationsverarbeitung), Achim Carius, in Frankfurt.

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Seit heute existiert hier eine Übersicht über Datenpannen sortiert nach Ländern.

Zum Start beginnen wir mal mit Deutschland, Groß-Britannien und Norwegen. Weitere Länder werden sicherlich folgen, gebt mir Feedback, wenn ihr was wisst, was noch nirgends steht.

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Gerade weist mich mein Schatz darauf hin, dass Deutschland beim internationalen Spiel “Wer verliert mehr sensible Daten” dran ist, Großbritannien zu überholen.

Das Städtische Klinikum Karlsruhe hat offenbar beschlossen die Digitalisierung und Vernichtung von Patienten-Akten an ein Unternehmen auszulagern. Nur leider sind Daten davon im Internet und auf der neuen Messe Leipzig aufgetaucht. Würd mich mal interessieren, wieviele Daten es waren. In der Pressemitteilung stehts leider nicht drin.

Aber Schadenbegrenzung wird wenigstens versucht.

Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: