Große Online-Medien fordern Abschaltung des Werbeblockers

Viele der großen Online-Medien bitten seit heute mit großen Textblöcken über ihren Webseiten um die Abschaltung der Werbeblocker. Mit dabei sind: Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine, Golem, Zeit und auch der Spiegel.

Alle Angebote begründen ihre Forderung nach Abschaltung der Adblocker damit, dass die Finanzierung ihrer Webseiten hauptsächlich aus Werbeerlösen stammt. Außerdem seien die Werbeformate gezielt so gewählt, dass sie wenig stören. Testweise habe ich nun mal den Werbeblocker ausgeschaltet.

Süddeutsche Zeitung

Startseite: Ein Banner, das sich bewegt über dem Hauptartikel.
Artikel: Ein Banner über der ganzen Seite, das sich bewegt. Etwa in der gleichen Größe, wie die Aufforderung den Blocker zu deaktivieren.

Fazit: Es lohnt sich den Adblocker zu aktivieren. Der Platzverbrauch ist in etwa identisch, die Bitte des Chefredakteurs statisch und unbeweglich.

Spiegel

Startseite: Ein großes Wallpaper-Ad mit viel Bewegung und blickendem Effekt.
Artikel: Je nach Artikel mehr oder weniger Banner bzw. Wallpaper-Ads. Fast alle mit Bewegung oder Blinkeffekten.

Fazit: Es lohnt sich den Adblocker zu aktivieren. Der Platzverbrauch ist (auch weil die Bitte der Redaktion noch verkleinerbar ist) ähnlich. Die Ablenkung ist deutlich geringer, weil die Bitte im Vergleich zu den Anzeigen statisch ist.

Zeit

Startseite: Ein großes Wallpaper-Ad mit Blinkeffekten.
Artikel: Blinkendes Wallpaper-Ad oder großes statisches Banner über der Überschrift.

Fazit: Es lohnt sich den Adblocker zu aktivieren. Der Platzverbrauch der redaktionellen Bitte ihn auszuschalten ist zwar hoch, aber es blinkt und bewegt sich nichts.

Frankfurter Allgemeine

Startseite: Ein großes nicht-statisches Banner.
Artikel: Statische Werbung über der Überschrift oder blinkendes Wallpaper-Ad.

Fazit: Es lohnt sich den Adblocker zu aktivieren. Es wird kaum Platz für die Bitte der Redaktion verbraucht, aber sie blinkt nicht.

Golem

Startseite: Seitlich ein Banner mit wechselnden Bildern.
Artikel: Viel Werbung. Über dem Artikel, daneben, sogar im Text blinkende Banner. Zusätzlich statische Google-Ads.

Fazit: Es lohnt sich den Adblocker zu aktivieren. Nur auf der Startseite steht eine statische Bitte, die sich zudem auf etwa halbe Größe minimieren lässt.

Fazit

Es lohnt sich weiterhin den Adblocker zu aktivieren. Die Ablenkung durch blinkende Banner ist nach wie vor groß. Angeblich setzen die Webangebote keine Anzeigen ein, die mit Ton starten oder in großem Umfang Speicher verbrauchen, aber vielleicht lohnt es sich auch kurz über den Kommentar von Frank Rieger nachzudenken:

Fahrplanintegration der AVG-Fahrpläne in Google Transit

Auf Ebene des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV) tut sich wohl vorerst noch nichts bezüglich der Integration von Fahrplandaten des ÖPNV in Google Maps. Wie aus Kreisen des KVV zu hören ist, ist jedoch offenbar die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) mit Google in Gesprächen über die Integration ihrer Linien in die Google Maps-Daten bzw. in Google Transit.

Über den Stand der Gespräche und einen Zeitpunkt zur Integration in die Google-Karten wurde keine Auskunft gegeben.

Hintergrund: Nachdem vor einigen Wochen die Deutsche Bahn eine Zusammenarbeit mit Google bekannt gegeben hat, stellte sich schnell die Frage nach der Integration des Nahverkehrs in Google Transit. Erst damit lässt sich die Routenplanung per öffentlicher Verkehrsmittel nämlich wirklich sinnvoll nutzen. Der Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (Naldo) gibt an, seine Daten nicht weitergeben zu wollen. Eine Anfrage bei der Hohenzollerischen Landesbahn ergab völlige Unkenntnis der Verantwortlichen zum Thema.

Die Teilnahme an Google Transit ist für Verkehrsunternehmen eigentlich sehr einfach. Die vorliegenden Daten müssen nur bestimmten maschinell lesbaren Form für den Import gebracht und Google zur Verfügung gestellt werden.

Google Transit für Naldo und KVV?

Vor zwei Wochen haben Google und die Bahn eine Zusammenarbeit bezüglich der Fahrplandaten bekannt gegeben. Seither ist es möglich in den Karten von Google (Google Maps) eine Route nicht nur mit dem Auto, sondern auch mit Zügen der Bahn zu planen.

Wie man hört, werden demnächst auch die Nahverkehrsdaten von München und Berlin in diesen Service mit aufgenommen. Frankfurt und Hamburg verhandeln angeblich noch.

Es ist klar, dass Google erst mal den Nahverkehr für die größten Städte anbieten wird, nichts destotrotz interessiert mich, wie es denn mit der Region Karlsruhe und der Region Neckar-Alb ausschaut. Das sind Strecken, auf denen ich öfter unterwegs bin.

Hier meine ersten Ergebnisse. Den ganzen Beitrag lesen

Wifi-Probleme mit Ubuntu 12.04 auf Lenovo Thinkpad X201

Interessanter Effekt auf einem Lenovo Thinkpad X201-Notebook. Nach Installation von Ubuntu 12.04 Precise Pangolin (davor war Ubuntu 10.10 Maverick Meerkat drauf) bricht ständig die WLAN-Verbindung zusammen. Ihre Geschwindigkeit ist unterirdisch und in nicht reproduzierbaren Abständen geht die Verbindung komplett flöten. Manchmal geht das soweit, dass das Netzwerk-Applet in der Statusbar nach einem Verbindungsabbruch sogar behauptet, die Verbindung sei durch einen Hardware-Schalter deaktiviert.

Nach ein wenig Suchen lässt sich folgendes feststellen: Der Fehler ist bekannt und es gibt einen Bugreport, der bereits fast ein Jahr alt ist. Offenbar hängt der Bug mit dem verbauten Intel Centrino-Wifi-Interface und dem WLAN-Standard IEEE_802.11n zusammen. Eine Korrektur des Fehlers ist wohl im 3.4er Kernel enthalten. Ob es noch einen Backport des Bugfixes gibt, wage ich zu bezweifeln. Immerhin gibt es einen Workaround, der zumindest bei mir Erfolg hatte, er ist aber leider mit dem Nachteil verbunden, die maximale Geschwindigkeit des Funknetzes auf 54 MBit/s und die Reichweite des Netzes zu beschränken.

So gehts: Den ganzen Beitrag lesen

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