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	<title>goblor grübelt</title>
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	<description>Ein unabhängiges Denker-Blog aus Karlsruhe</description>
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		<title>WG-Zimmer zu vermieten</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 21:19:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>goblor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Brennpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Südstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Vermietung]]></category>
		<category><![CDATA[WG]]></category>
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		<description><![CDATA[Ende April werden hier in der Südstadt von Karlsruhe 2 Zimmer frei. Beide 16 qm groß, hochbetttauglich und hell. Die Wohnung liegt im 1. OG eines sanierten Altbaus und ist dank  Parkett bzw. Dielenboden Allergiker-geeignet.
Schneller Internetanschluss ist vorhanden &#8211; Entfernung zur Uni 10 Fuß-Minuten &#8211; nächste Haltestelle 3 Minuten entfernt.
Details gibts auf unserem Inserat bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende April werden hier in der Südstadt von Karlsruhe 2 Zimmer frei. Beide 16 qm groß, hochbetttauglich und hell. Die Wohnung liegt im 1. OG eines sanierten Altbaus und ist dank  Parkett bzw. Dielenboden Allergiker-geeignet.</p>
<p>Schneller Internetanschluss ist vorhanden &#8211; Entfernung zur Uni 10 Fuß-Minuten &#8211; nächste Haltestelle 3 Minuten entfernt.</p>
<p>Details gibts auf unserem Inserat bei <a title="WG-Zimmer in der Karlsruher Südstadt zu vermieten" href="http://www.wg-gesucht.de/wg-zimmer-in-Karlsruhe-Suedstadt.2012267.html">wg-gesucht.de</a>.</p>


<p>Ähnliche Artikel:<ol><li><a href='http://goblor.de/wp/2009/03/18/schweigeminuten-und-bahnverspatungen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Schweigeminuten und Bahnverspätungen'>Schweigeminuten und Bahnverspätungen</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Pomplamoose Music</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 16:40:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>goblor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Mrs. Robinson]]></category>
		<category><![CDATA[Pomplamoose]]></category>

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		<description><![CDATA[Grade beim googlen nach Mrs. Robinson das Duo Pomplamoose Music entdeckt. Scheinen Hobby-Musiker zu sein, die sehr kreative Aufnahmen von zum Teil bekannten Liedern, zum Teil eigenen Songs im eigenen Studio machen. Es gibt auch schicke Videos auf Youtube, wo man ein wenig vom Studio sieht.


No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grade beim googlen nach <a title="zeit.de: Mrs Robinson oder: Die Gleichberechtigung ist da!" href="http://blog.zeit.de/sex/2010/01/13/mrs-robinson-oder-die-gleichberechtigung-ist-da/">Mrs. Robinson</a> das Duo <a title="Pomplamoose bei MySpace" href="http://www.myspace.com/pomplamoosemusic">Pomplamoose Music</a> entdeckt. Scheinen Hobby-Musiker zu sein, die sehr kreative Aufnahmen von zum Teil bekannten Liedern, zum Teil eigenen Songs im eigenen Studio machen. Es gibt auch <a title="Youtube-Kanal von PomplamooseMusic" href="http://www.youtube.com/user/PomplamooseMusic">schicke Videos auf Youtube</a>, wo man ein wenig vom Studio sieht.</p>


<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>26. Chaos Computer Congress &#8211; Here be Dragons</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 10:20:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>goblor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung und Technik]]></category>
		<category><![CDATA[26C3]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[CCC]]></category>
		<category><![CDATA[GSM]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 27. bis 29. Dezember waren wir auf dem 26C3 in Berlin. War spannend und war anstrengend. 12 Stunden Vorlesungen fast ohne Unterbrechung hört man normalerweise eher selten, aber meist sind sie dann auch nicht so interessant wie hier.
Die Zugfahrt am 26. gestaltete sich als recht angenehm. &#8211; Für mich ein Mal umsteigen von Hechingen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 27. bis 29. Dezember waren wir auf dem 26C3 in Berlin. War spannend und war anstrengend. 12 Stunden Vorlesungen fast ohne Unterbrechung hört man normalerweise eher selten, aber meist sind sie dann auch nicht so interessant wie hier.</p>
<p>Die Zugfahrt am 26. gestaltete sich als recht angenehm. &#8211; Für mich ein Mal umsteigen von Hechingen nach Berlin. Das <a title="Meiniger Hotel Berlin Hauptbahnhof" href="http://www.meininger-hotels.com/hotel-hostel/hotelsuche/berlin/hauptbahnhof/">Hotel</a> lag direkt am Hauptbahnhof &#8211; nur über die Straße und man konnte im Prinzip überall in der Innenstadt hinlaufen. Die S-Bahnen fuhren auf unserer Strecke (Hauptbahnhof &#8211; Alexanderplatz), was ja in Berlin wohl nicht gerade sicher ist.</p>
<p>Wir waren zwar am 27. rechtzeitig morgens vor 11 Uhr da, aber Viertageskarten für den kompletten Kongress waren zu diesem Zeitpunkt ausverkauft. Blieb uns also nur übrig eine Tages-Karte zu kaufen. Abends gab es dann plötzlich und unerwartet doch nochmal ein Viertages-Kontingent.<span id="more-1022"></span> Wir haben uns daran bedient, um wenigstens sicher Tickets für die folgenden beiden Tage zu haben, nachdem wir schon die Reise auf uns genommen hatten. Die Tageskarte wurde leider nicht zurückerstattet. Für Tageskartenkäufer hätte es als Ersatz am 4. Tag freien Eintritt gegeben. Das half uns natürlich nichts.</p>
<p>Zu den Vorträgen &#8211; meine Highlights:</p>
<ul>
<li><a title="26C3: GSM: SRSLY?" href="http://events.ccc.de/congress/2009/Fahrplan/events/3654.en.html">GSM: SRSLY?</a><br />
Die Verschlüsselung von GSM gehackt. Man muss davon ausgehen, dass Handy-Telefonate ab sofort von jedem abgehört werden können.</li>
<li><a title="26C3: UNBILD – Pictures and Non-Pictures" href="http://events.ccc.de/congress/2009/Fahrplan/events/3713.en.html">UNBILD – Pictures and Non-Pictures</a><br />
Ein Künstler, der ohne eine einzige Straftat auf der Fahndungsliste des FBI steht.</li>
<li><a title="26C3: Privacy &amp; Stylometry" href="http://events.ccc.de/congress/2009/Fahrplan/events/3468.en.html">Privacy &amp; Stylometry</a><br />
Autoren von anonym veröffentlichen Texten mit Hilfe von Wortnutzung, Satzbau o.ä. automatisiert erkennen.</li>
<li><a title="26C3: Legic Prime: Obscurity in Depth" href="http://events.ccc.de/congress/2009/Fahrplan/events/3709.en.html">Legic Prime: Obscurity in Depth</a><br />
Wie man die viel genutzten Zugangskarten zu Gebäuden fälschen und kopieren kann.</li>
<li><a title="26C3: Using OpenBSC for fuzzing of GSM handsets" href="http://events.ccc.de/congress/2009/Fahrplan/events/3535.en.html">Using OpenBSC for fuzzing of GSM handsets</a><br />
Eine offene Software, um GSM-Funkzellen zu betreiben. War auch live im Einsatz.</li>
<li><a title="26C3: Peanut Butter and Plastic: Industrial Revolution" href="http://events.ccc.de/congress/2009/Fahrplan/events/3637.en.html">Peanut Butter and Plastic: Industrial Revolution</a><br />
Möglichkeiten selbst Kunststoffteile zu &#8220;drucken&#8221;.</li>
<li><a title="26C3: Black Ops Of PKI" href="http://events.ccc.de/congress/2009/Fahrplan/events/3658.en.html">Black Ops Of PKI</a><br />
Dan Kaminsky berichtete, warum er SSL-Zertifikate für unsicher hält und <strong>[Update </strong>Danke fritsch<strong>]</strong> deshalb sein DNSSEC-System <strong>[/Update]</strong> benutzen möchte.</li>
</ul>
<p>Sind viele, das stimmt, aber wir haben noch viel mehr Vorträge gesehen. Einen muss ich mir unbedingt noch im Video anschauen: <a title="26C3: WikiLeaks Release 1.0" href="http://events.ccc.de/congress/2009/Fahrplan/events/3567.en.html">Wikileaks Release 1.0</a>.</p>
<p>Ziemlich genervt hat mich, dass man zwischen den Vorträgen seinen Platz praktisch nicht verlassen konnte, weil man sonst beim nächsten vor der Tür gestanden hätte. Da ist auf alle Fälle noch Verbesserungs-Bedarf. Es ist zu überlegen, ob man nächstes Jahr nicht versucht über die Uni einen Hörsaal zu bekommen und dort eine Live-Übertragung in Karlsruhe anbietet.</p>


<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Film: Avatar (3D)</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 18:02:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>goblor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[3D]]></category>
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		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Technik beeindruckend, Story so lala. Gesehen haben wir den neuen &#8220;Blockbuster&#8221; Avatar in Berlin im Sony Center.
Dort werden Einmal-3D-Brillen genutzt. Aus Umwelt-Sicht ein Verbrechen. Preislich macht es einen Euro aus. Einen Film dieser Art hat wohl vorher noch keiner gesehen. Filmsequenzen und Animationen sind so perfekt ineinander verwoben, dass man den Übergang nicht mehr ausmachen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Technik beeindruckend, Story so lala. Gesehen haben <a title="Just a copy of my reflections" href="http://fritsch.fruehberger.net/">wir</a> den neuen &#8220;Blockbuster&#8221; Avatar in Berlin im Sony Center.</p>
<p>Dort werden Einmal-3D-Brillen genutzt. Aus Umwelt-Sicht ein Verbrechen. Preislich macht es einen Euro aus. Einen Film dieser Art hat wohl vorher noch keiner gesehen. Filmsequenzen und Animationen sind so perfekt ineinander verwoben, dass man den Übergang nicht mehr ausmachen kann. Bisher hatte ich selbst noch nicht den Genuss 3D-Technik in nicht animierten Szenen zu sehen. Sieht sehr toll aus.<span id="more-1016"></span></p>
<p>Eine Sache empfinde ich aber doch immer wieder als störend. Teilweise erscheinen Teile des Bildes unscharf. Mir ist noch nicht ganz klar, woran das liegt, meine Vermutung ist, dass einerseits Teile bewusst unscharf gemacht werden, damit man den wichtigen Teil einer Szene betrachtet, eine andere ist, dass das Auge versucht auf ein scheinbar im Raum stehendes Objekt scharf zu stellen, was nicht gelingen kann, weil es ja immer noch auf die Leinwand projiziert wird.</p>
<p>Von mir bekommt Avatar eine klare Empfehlung &#8211; hauptsächlich wegen der Technik, die Story ist zwar etwas tiefer, als befürchtet, aber trotz allem sehr kitschig. Damit gerade auch für Paare ein gut geeigneter Film. <img src='http://goblor.de/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>


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<li><a href='http://goblor.de/wp/2009/11/20/film-kapitalismus-eine-liebesgeschichte/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Film: Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte'>Film: Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte</a></li>
<li><a href='http://goblor.de/wp/2009/01/14/film-tintenherz/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Film: Tintenherz'>Film: Tintenherz</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Party gegen die Krise</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 10:55:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>goblor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[20er Jahre]]></category>
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		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Parallelen der aktuellen Mode und im Konsum-Verhalten zum Ende der 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts sind schon erstaunlich.
Sei es in der Kleidung: Wer heute durch die diversen Kleidergeschäfte geht, findet wieder schmale Krawatten, Hüte mit knapper Krempe. Chucks, damals waren sie &#8220;Krocketschuh&#8221; gerade erst erfunden, sind salonfähig.
Die Damen zeigen Bein, wenn auch umhüllt von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Parallelen der aktuellen Mode und im Konsum-Verhalten zum Ende der 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts sind schon erstaunlich.</p>
<p>Sei es in der Kleidung: Wer heute durch die diversen Kleidergeschäfte geht, findet wieder schmale Krawatten, Hüte mit knapper Krempe. Chucks, damals waren sie &#8220;Krocketschuh&#8221; gerade erst erfunden, sind salonfähig.<br />
Die Damen zeigen Bein, wenn auch umhüllt von Strumpfhosen.</p>
<p>Funktionalität ist modern. Möbel, Alltagsgegenstände und Gebäude wurden in den 20ern durch den &#8220;Bauhaus&#8221;-Stil geprägt. Auch heute ist wenig Platz für Schnörkel.<span id="more-1013"></span></p>
<p>Tanzen wie damals scheint wieder in Mode. Im <a title="sat1.de: Yes we can dance" href="http://www.sat1.de/comedy_show/yes-we-can-dance/">Fernsehen werden Tanz-Shows gezeigt</a>, in denen sich einschlägige TV-Stars einen Wettbewerb liefern. Kann man davon ausgehen, dass die Bevölkerung auch tanzen geht?</p>
<p>Im Film gab es eine Revolution. Erstmal wurde Tonfilm in den Kinos gezeigt. Momentan steht eine ähnliche Revolution bevor: Viele Kinos und Produzenten stellen auf <a title="Ice Age 3 (3D)" href="http://goblor.de/wp/2009/07/15/film-ice-age-3-3d/">3D-Filme</a> um.</p>
<p>Und gefeiert wird offenbar auch, als ob es kein Morgen gäbe: Trotz (oder gerade wegen?) der größten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten, <a title="focus.de: Trinken klappt auch in der Krise" href="http://www.focus.de/finanzen/news/konsum-trinken-klappt-auch-in-der-krise_aid_464920.html">steigen die Mengen an konsumiertem Schaumwein</a>.</p>
<p>Bevor alles unter geht nochmal richtig das süße Leben genießen. Wer weiß, welche Krise uns als nächstes bevorsteht.<br />
Sieht fast so aus, als wiederhole sich die Zeit mit etwas veränderten Vorzeichen.</p>


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<li><a href='http://goblor.de/wp/2009/07/18/probealarm-der-karlsruher-sirenen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Probealarm der Karlsruher Sirenen'>Probealarm der Karlsruher Sirenen</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Film: Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte</title>
		<link>http://goblor.de/wp/2009/11/20/film-kapitalismus-eine-liebesgeschichte/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 23:16:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>goblor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Moore]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute Abend in der Schauburg gesehen. Im Prinzip handelt es sich um eine polemische Zusammenfassung der Finanzkrise und ihrer Hintergründe.
Ein typischer Michael-Moore-Film. Die Bild- und Tonqualität ist über weite Strecken sehr schlecht, was an  uralten Aufnahmen liegt, die aber sehr gut ausgewählt sind. Es hat Spaß gemacht den Film zu schauen, er ist für einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Abend in der Schauburg gesehen. Im Prinzip handelt es sich um eine polemische Zusammenfassung der Finanzkrise und ihrer Hintergründe.</p>
<p>Ein typischer Michael-Moore-Film. Die Bild- und Tonqualität ist über weite Strecken sehr schlecht, was an  uralten Aufnahmen liegt, die aber sehr gut ausgewählt sind. Es hat Spaß gemacht den Film zu schauen, er ist für einen Dokumentarfilm mit viel Humor und Emotion gespickt.</p>
<p>Auf jeden Fall empfehlenswert.</p>


<p>Ähnliche Artikel:<ol><li><a href='http://goblor.de/wp/2009/07/15/film-ice-age-3-3d/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Film: Ice Age 3 (3D)'>Film: Ice Age 3 (3D)</a></li>
<li><a href='http://goblor.de/wp/2009/04/22/film-flight-666/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Film: Flight 666'>Film: Flight 666</a></li>
<li><a href='http://goblor.de/wp/2009/12/30/film-avatar-3d/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Film: Avatar (3D)'>Film: Avatar (3D)</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>OpenStreetMap-Projekt: Teil2 – Von den Rohdaten zum gerichteten Graphen</title>
		<link>http://goblor.de/wp/2009/10/17/openstreetmap-projekt-teil2-%e2%80%93-von-den-rohdaten-zum-gerichteten-graphen/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 12:04:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>goblor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung und Technik]]></category>
		<category><![CDATA[MySQL]]></category>
		<category><![CDATA[OpenStreetMap]]></category>
		<category><![CDATA[OSM-Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Stored Procdures]]></category>

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		<description><![CDATA[Im 2. Teil des Projektes soll es darum gehen, einen gerichteten Graphen aus den in Teil 1 in die Datenbank eingelesenen OpenStreetMap-Daten zu erstellen, mit dem später z.B. eine Wegsuche realisiert werden kann.
In Bild1 ist  Beispielhaft ein Ausschnitt aus einer möglichen Karte aus den Rohdaten zu sehen, die allerdings für eine Wegsuche viele unnötige Knoten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im 2. Teil des Projektes soll es darum gehen, einen <a title="de.wikipedia.org: Gerichteter Graph" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Graph_%28Graphentheorie%29#Gerichtete_Graphen">gerichteten Graphen</a> aus den in <a title="OpenStreetMap-Projekt: Teil1 – Openstreetmap-Daten in MySQL-Datenbank einlesen" href="http://goblor.de/wp/2009/10/16/openstreetmap-projekt-teil-1-openstreetmap-daten-in-mysql-datenbank-einlesen/">Teil 1</a> in die Datenbank eingelesenen OpenStreetMap-Daten zu erstellen, mit dem später z.B. eine Wegsuche realisiert werden kann.</p>
<div class="imagebox"><div class="image"><a href="http://goblor.de/wp/wp-content/uploads/2009/10/Wegbeispiel.png"><img class="size-full wp-image-976" title="Wegbeispiel" src="http://goblor.de/wp/wp-content/uploads/2009/10/Wegbeispiel.png" alt="Bild1: Beispiel-Darstellung von einigen Wegen nach OSM-Schema" width="640" height="400" /></a></div><div class="imgcaption">Bild1: Beispiel-Darstellung von einigen Wegen nach OSM-Schema</div></div>
<p>In Bild1 ist  Beispielhaft ein Ausschnitt aus einer möglichen Karte aus den Rohdaten zu sehen, die allerdings für eine Wegsuche viele unnötige Knoten enthält und deren Datenstruktur für unsere Zwecke nicht sonderlich praktisch ist. Wir brauchen für die Wegsuche nur die Weglänge zwischen zwei verbundenen End- oder Kreuzungs-Knoten.<span id="more-974"></span></p>
<p>Die Knoten 3, 4, 6, 9 und 10 brauchen wir nicht.<br />
Prinzipiell ist auch Knoten 1 nicht notwendig, wenn der rote Weg eine Einbahnstraße ist und der braune jedoch nicht oder auf einer der beiden Straßen eine Geschwindigkeitsbeschränkung gilt, wird er doch wieder gebraucht. In den Open-Streetmap-Daten sind auch Brücken durch einen eigenen Weg eingezeichnet. Damit kosten uns Brücken und Tempobeschränkungen zusätzliche Verbindungen, ich nehme das in diesem Fall aber in Kauf, um später Tempobeschränkungen und Einbahnstraßen berücksichtigen zu können.</p>
<div class="imagebox"><div class="image"><a href="http://goblor.de/wp/wp-content/uploads/2009/10/Wegbeispiel2.png"><img class="size-full wp-image-978" title="Wegbeispiel2" src="http://goblor.de/wp/wp-content/uploads/2009/10/Wegbeispiel2.png" alt="Bild2: Optimierte Wegdarstellung durch die Verbindungs-Tabelle" width="640" height="400" /></a></div><div class="imgcaption">Bild2: Optimierte Wegdarstellung durch die Verbindungs-Tabelle</div></div>
<p>Die Verbindungs-Tabelle enthält also eine Zeile für jeden Startknoten, Endknoten und der Wegstrecke dazwischen, wie in Bild2 (die natürlich notwendige Entfernung zwischen den Knoten fehlt hier). Weil wir Einbahnstraßen berücksichtigen wollen, werden Verbindungen, die keine Einbahnstraßen sind, werden in beide Richtungen einmal abgelegt. Das ist zwar nicht effizient, vereinfacht aber unserer Arbeit. Optimieren können wir auch noch, wenn erst mal alles läuft, wie wir uns das vorstellen.</p>
<p>Zunächst muss die eine Tabelle <a title="Datenbankschema für einen gerichteten und gewichteten Graphen" href="http://goblor.de/wp/wp-content/uploads/2009/10/verbindungen.sql.txt">verbindungen mit diesem SQL-Skript</a> angelegt werden. Zum <a title="Stored Procedure zum Erstellen einer Verbindungstabelle aus OpenStreetMap-Daten" href="http://goblor.de/wp/wp-content/uploads/2009/10/erstelleVerbindungen.sql.txt">Erstellen der Verbindungstabelle nutze ich dann eine Stored Procedure</a>. Die arbeitet direkt in der Datenbank und ist deshalb recht schnell. Ihr Ablaufdiagramm ist im Bild3 zu sehen. Zu Beginn wird eine sehr aufwändige Abfrage ausgeführt, die einen Großteil der Informationen ausliest, die später benötigt werden und mit einem Cursor zeilenweise abgearbeitet wird. In ihr wird festgelegt, welche Wege überhaupt berücksichtigt werden. Wenn wir einen Routenplaner für Autos wollen, ist es wohl eher nicht so hilfreich Fußwege und Treppen in der Karte zu haben.</p>
<div class="imagebox"><div class="image"><a href="http://goblor.de/wp/wp-content/uploads/2009/10/AblaufVerbindungen.png"><img class="size-full wp-image-979" title="AblaufVerbindungen" src="http://goblor.de/wp/wp-content/uploads/2009/10/AblaufVerbindungen.png" alt="Bild3: Ablaufdiagramm zum Erstellen der Verbindungen" width="821" height="493" /></a></div><div class="imgcaption">Bild3: Ablaufdiagramm zum Erstellen der Verbindungen</div></div>
<p>Das hier bereitgestellte Skript berücksichtigt bereits Einbahnstraßen, das macht die Abfrage zu Beginn zwar noch aufwändiger, allerdings ist es für Autofahrer einfach nicht interessant Einbahnstraßen in Gegenrichtung zu befahren.</p>
<p>Mit dem Befehl</p>
<p>CALL erstelleVerbindungen();</p>
<p>kann die Datenbank gefüllt werden. Das dauert wieder ziemlich lange. Alleine das Erstellen der ersten Abfrage nimmt bei mir für Baden-Württemberg bereits über 3 Minuten in Anspruch, aber erst danach werden auch Daten geschrieben. Diese Procedure kann sicherlich noch optimiert werden, ich habe mich damit nicht mehr genauer beschäftigt, als sie in brauchbarer Zeit das gewünschte Ergebnis geliefert hatte.</p>
<p><strong>[Update 24.10.]</strong> Ich habe noch einen Fehler im Skript entdeckt, der lustige Fehler produziert hat. Einige Straßen, wie die Europabrücke über den Rhein bei Karlsruhe hatten in Baden-Württemberg nur einen Wegpunkt. Das hatte den Effekt, dass große Strecken mit Entfernung 0 in die Verbindungsliste eingetragen wurden, die eigentlich nicht mal verbunden waren. So lässt sich natürlich keine ordentliche Wegsuche realisieren. Der Fehler ist aber nun behoben.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>OpenStreetMap-Projekt: Teil1 &#8211; Openstreetmap-Daten in MySQL-Datenbank einlesen</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 18:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>goblor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung und Technik]]></category>
		<category><![CDATA[MySQL]]></category>
		<category><![CDATA[OpenStreetMap]]></category>
		<category><![CDATA[OSM-Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[osm2sql]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon vor über einem Jahr habe ich mich etwas ausführlicher mit dem Projekt OpenStreetMap beschäftigt. Damals ging es um das Einlesen der Daten in eine eigene Datenbank und es gab schonmal ein HowTo, dessen Datenbankschema sich aber recht schnell als unnötig groß herausgestellt hat. Wirklich ordentlich beschrieben habe ich die dann folgende Lösung bis dato [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon vor über einem Jahr habe ich mich etwas ausführlicher mit dem Projekt OpenStreetMap beschäftigt. Damals ging es um das Einlesen der Daten in eine eigene Datenbank und es gab schonmal ein <a title="HowTo: OpenStreetMap-Daten in MySQL-Datenbank importieren" href="http://goblor.de/wp/2008/09/25/howto-openstreetmap-daten-in-mysql-datenbank-importieren/">HowTo</a>, dessen Datenbankschema sich aber recht schnell als unnötig groß herausgestellt hat. Wirklich ordentlich beschrieben habe ich die <a title="Der Durchbruch" href="http://goblor.de/wp/2008/09/29/der-durchbruch/">dann folgende Lösung</a> bis dato allerdings nicht, deshalb startet heute eine kleine Artikel-Serie zum Thema.</p>
<div class="imagebox"><div class="image"><a href="http://goblor.de/wp/wp-content/uploads/2009/10/schema1.png"><img class="size-full wp-image-962" title="schema1" src="http://goblor.de/wp/wp-content/uploads/2009/10/schema1.png" alt="Datenbankschema für OpenStreetMap-Daten" width="774" height="656" /></a></div><div class="imgcaption">Datenbankschema für OpenStreetMap-Daten</div></div>
<p>Im ersten Teil soll es darum gehen die Openstreetmap-Daten in eine MySQL-Datenbank einzulesen.<span id="more-959"></span> Später wird eine Möglichkeit gezeigt, aus den Daten einen gerichteten Graphen z.B. für eine Wegsuche zu erstellen, danach wird eine Wegsuche realisiert.</p>
<p>Aber zunächst müssen die Daten eingelesen werden. Benötigt wird:</p>
<ul>
<li>Eine funktionierende Installation eines MySQL-Servers (&gt; Version 5.0) mit ordentlich Speicherplatz (Ich rede hier mindestens von Gigabyte-Zahlen für Baden-Württemberg, ganz Deutschland dürfte im Bereich um die 10GB liegen) und Administrations-Umgebung</li>
<li>Eine funktionierende Java-Installation. Das von mir für den Import geschriebene Skript gibt eine SQL-Befehlskette auf der Standardausgabe aus, mit der Bash (Linux-Kommandozeile) lässt sich das direkt in eine MySQL-Verbindung schicken.</li>
</ul>
<p>Als erstes wollen wir einen Blick auf die Openstreetmap-Daten werfen. Sie liegen im XML-Format vor und können auch auszugsweise z.B. <a title="OpenStreetMap-Daten bei Geofabrik herunterladen" href="http://download.geofabrik.de/osm/">bei Geofabrik heruntergeladen</a> werden. Ich habe mir für das Projekt die Daten von Baden-Württemberg (baden-wuerttemberg.osm) heruntergeladen.</p>
<p>Wenn man die knapp 80MB große bz2-Datei entpackt hat, liegen ca.1 GB Daten auf der Festplatte. In die kann man mal reinschauen (aber bitte mit einem Tool, das Zeilenweise liest, z.B. &#8220;less&#8221;). Eine Analyse dieser Datei und ein Blick auf diese <a title="wiki.openstreetmap.org: Data Primitives" href="http://wiki.openstreetmap.org/wiki/XML_Schema">zwar veraltete, aber für diesen Zweck ausreichende Wikiseite</a> führte mich zum Datenbankschema, wie in der Grafik.</p>
<p><a title="SQL-Skript zur Erzeugung des Datenbankschemas aus der Grafik" href="http://goblor.de/wp/wp-content/uploads/2009/10/osm-schema.sql.txt">Hier</a> ist die zugehörige <a title="SQL-Skript zur Erzeugung des Datenbankschemas aus der Grafik" href="http://goblor.de/wp/wp-content/uploads/2009/10/osm-schema.sql.txt">MySQL-Import-Datei</a>.</p>
<p>Nachdem man eine Datenbank angelegt hat kann das oben gezeigte Schema erzeugt werden. Jetzt fehlt natürlich noch der Datenimport. Dafür entstand nach <a title="OpenStreetMap-Daten nach MySQL (Die Zweite)" href="http://goblor.de/wp/2008/09/28/openstreetmap-daten-nach-mysql-die-zweite/">mehreren</a> <a title="Rechner an der Grenze" href="http://goblor.de/wp/2008/09/25/rechner-an-der-grenze/">Versuchen</a> ein Java-Programm, das aus einer *.osm-Datei einen entsprechenden Import herstellt.</p>
<p>Der <a title="osm2sql: Java-Programm um aus *.osm einen MySQL-Import zu erzeugen" href="http://goblor.de/wp/wp-content/uploads/2009/10/osm2sql.java">Quellcode des Java-Programms</a> lässt sich <a title="osm2sql: Java-Programm um aus *.osm einen MySQL-Import zu erzeugen" href="http://goblor.de/wp/wp-content/uploads/2009/10/osm2sql.java">hier herunterladen</a>. Seine Benutzung ist einfach. Das Programm erwartet einen Parameter mit dem Pfad/Dateinamen einer *.osm-Datei und erzeugt daraus einen MySQL-Input auf dem Std-Out. Nach dem Kompilieren von osm2sql sollte sich (zumindest auf der Linux-Bash) mit einem entsprechend angepassten Befehl der Art</p>
<p><code>java osm2sql baden-wuerttemberg.osm | mysql --host=localhost --database=osm --user=osm --password=abc</code></p>
<p>die Datenbank füllen lassen. Jetzt kann man normalerweise erst mal einen Tee kochen gehen. Ein wenig Zeit sollte man dem Datenbankserver schon gönnen.</p>
<p>Kommentare und Hinweise zum Thema sind hier nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die CDU-Leute glauben wirklich, was die Parteispitze sagt</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 16:58:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>goblor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute auf dem Heimweg von der Arbeit kamen wir (Fritsch und ich) auf dem Europaplatz am Stand der wohlbekannten &#8220;rechten Mitte&#8221; CDU vorbei. Wir haben es uns nicht nehmen lassen und mal einen der Wahlkämpfer befragt, warum wir denn die schwarzen wählen sollen.
Sein erstes Statement war, wegen der guten Wirtschaftspolitik der Union und der FDP [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute auf dem Heimweg von der Arbeit kamen wir (<a title="just a copy of an imitation" href="http://fritsch.fruehberger.net/">Fritsch</a> und ich) auf dem Europaplatz am Stand der wohlbekannten &#8220;rechten Mitte&#8221; CDU vorbei. Wir haben es uns nicht nehmen lassen und mal einen der Wahlkämpfer befragt, warum wir denn die schwarzen wählen sollen.</p>
<p>Sein erstes Statement war, wegen der guten Wirtschaftspolitik der Union und der FDP (!). Sie seien für eine Senkung der Unternehmens-Steuern bzw. eine Änderung des Gesetzes zur Erbschaftssteuer, wegen kleiner Unternehmen. Die kommen bei der Übergabe an die Kinder öfters in die Bredouille, da ist tatsächlich eine Änderung fällig.</p>
<p>Natürlich kamen wir auf Sicherheitspolitik zu sprechen und den bösen bösen internationalen Terrorismus vor dem die CDU ja fürchterlich Angst haben muss. Der Typ wusste nicht mal, dass <a title="stern.de: Sauerland-Zelle: Mutmaßlicher CIA-Mann war &quot;der Chef&quot; " href="http://www.stern.de/panorama/sauerland-zelle-mutmasslicher-cia-mann-war-der-chef-653678.html">einer der mutmaßlichen Sauerland-Leute vom CIA</a> war. <span id="more-948"></span>Außerdem hat ein guter CDU-ler keine Angst vor Überwachung. Schließlich hat er nichts zu verbergen. Er freut sich, wenn er gefilmt wird, weil er dann weiß, dass ihm keiner was tut oder der Täter, der ihn totgetrampelt hat, hinterher wenigstens zur Rechenschaft gezogen wird.</p>
<p>Das Thema Internetsperren hat er nicht verstanden. &#8220;Das wird nicht missbraucht, ist ja zweckgebunden.&#8221; Die Umsetzung fand er technisch auch nicht so geschickt, aber er kenne sich da nicht so gut aus.</p>
<p>Fritsch ist ein weites Spektrum durchgegangen. Wir haben auch Fragen zur Finanzierbarkeit der Vorschläge gestellt. Der erste Satz war, dass man sicherlich bei den Sozialsystemen noch was sparen kann. Ich habe gefragt wo denn genau, worauf ich die Antwort bekam:&#8221;Die Förderung des Solarstroms ist zu hoch.&#8221; Klassische Ausweichtaktik, aber wir blieben dran. Leider wusste er nicht, wo man denn was sparen könnte, trotzdem ich so viele soziale Systeme in Deutschland aufgezählt habe: Renten, Krankenkasse, Sozialhilfe, Hartz IV, öffentlicher Nahverkehr, Tafeln. Er kenne sich da nicht so aus.</p>
<p>Selbst wenn man die Ideen der CDU jetzt toll findet, sind sie also bisher nicht gegenfinanziert. Stellen wir uns also auf eine Mehrwertsteuererhöhung ein (die der gute Wahlkämpfer natürlich ganz klar verneint), die die armen armen Unternehmen entlasten wird. Mal ganz unter uns: Das Umschichten von Steuereinnahmen an der Kosten- oder Einnahmenseite ändert volkswirtschaftlich gesehen (auf einem geschlossenen Markt) nichts, der <a title="de.wikipedia.org: Wohlfahrtsverlust" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wohlfahrtsverlust">Wohlfahrtsverlust</a> bleibt gleich. In diesem Fall wird aber dafür gesorgt, dass die Kunden in der Gesamtsumme weniger Kaufkraft haben. Bekommt er doch den gleichen Lohn, es werden ihm die gleichen Steuern abgezogen, doch er kann weniger dafür kaufen. Sehr schön, kaum ist die Binnennachfrage stabil, machen wir sie also mit der Mehrwertsteuer kaputt.</p>
<p>Im Endeffekt bleibt der Eindruck, ein CDU-Angehöriger ist so verblendet, dass er alles glaubt, was ihm die Parteispitze vorsetzt und es auf Biegen und Brechen verteidigt. Mit einem kannte er sich auf alle Fälle aus: Auf welcher Landesliste ein CDU-Politiker steht und sogar die Position kannte er.</p>
<p>Die etablierten Parteien machen es einem echt immer einfacher mit der Wahlentscheidung.</p>


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		<title>Enter den Raab</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 09:32:27 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Im Brennpunkt]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Piratenpartei hat die Aktion &#8220;Enter den Raab&#8221; gestartet, die mich nicht nur aus politischen Gründen interessiert. Es geht darum Druck auf Pro7 auszuüben, dass in die Stefan Raabs &#8220;TV-Total Bundestagswahl 2009&#8243; am Vorabend zum Wahlsonntag auch ein Vertreter der Piratenpartei eingeladen wird.
Warum mich das auf nichtpolitischer Seite interessiert: Pro7 ist ein Medienkonzern, dessen Wünsche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Piratenpartei hat die Aktion &#8220;<a title="piratig.de: Piratenpartei in die TV Total Bundestagswahl 2009" href="http://piratig.de/enterdenraab/">Enter den Raab</a>&#8221; gestartet, die mich nicht nur aus politischen Gründen interessiert. Es geht darum Druck auf Pro7 auszuüben, dass in die Stefan Raabs &#8220;TV-Total Bundestagswahl 2009&#8243; am Vorabend zum Wahlsonntag auch ein Vertreter der Piratenpartei eingeladen wird.</p>
<p>Warum mich das auf nichtpolitischer Seite interessiert: <span id="more-940"></span>Pro7 ist ein Medienkonzern, dessen Wünsche sicherlich im Kontrast zu den Forderungen der Piratenpartei stehen.</p>
<ul>
<li>Pro7 lebt davon Geld mit Werbung zu verdienen, die mit möglichst vielen Informationen (und damit Daten) der richtigen Zielgruppe gezeigt wird. Pro7 ist also direkt an die Datensammler angebunden.</li>
<li>Pro7 hat sicherlich nichts dagegen, wenn die Privat-Kopie verboten wird/bleibt. Bereits jetzt gibt es Überlegungen und Versuche das <a title="heise.de: Privatsender wollen Vorspulen über Werbung bei HD+ verhindern" href="http://www.heise.de/newsticker/Privatsender-wollen-Vorspulen-ueber-Werbung-bei-HD-verhindern--/meldung/144645">Vorspulen von Werbung</a> in selbstgemachten Aufzeichnungen zu unterbinden oder gar das <a title="heise.de: Versehen ausgeschlossen: ProSieben sendet wieder mit Kopierschutz [Update]" href="http://www.heise.de/newsticker/Versehen-ausgeschlossen-ProSieben-sendet-wieder-mit-Kopierschutz-Update--/meldung/107719">Aufzeichnen unmöglich zu machen</a>.</li>
<li><a title="de.wikipedia.org: Stefan Raab" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Raab">Stefan Raab</a> ist auch Musiker und freut sich sicherlich nicht über legale Privatkopien.</li>
</ul>
<p>Auf der anderen Seite ist Pro7 ein Medienkonzern, der auch im Internet und gerade mit den jungen Nutzern Geld verdient.</p>
<p>Es wird also interessant zu beobachten, ob Pro7 es als werbewirksamen Vorteil sieht, wenn junge Zuschauer positiv überrascht werden, oder ob das Unterdrücken von nicht aktuellen Meinungen den finanziell größeren Vorteil darstellt.</p>
<p>Ich lege mich mal fest und gehe nicht davon aus, dass es ein Vertreter der Piraten in die Sendung schafft. Allein schon deshalb, weil man dort sicherlich Angst hat, etablierte Einnahmequellen zu verlieren. Ein Auftreten der Piratenpartei wird sicherlich für eine hohe Einschaltquote sorgen, aber im Gegenzug das Risiko, langfristig gesicherte Pfründe aufzugeben, wird wohl kein Manager eingehen.</p>
<p>Lassen wir uns überraschen.</p>


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