goblor grübelt

Ein unabhängiges Denker-Blog aus Karlsruhe
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Thursday 11.03.2010
  Wirtschaft  

Die Parallelen der aktuellen Mode und im Konsum-Verhalten zum Ende der 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts sind schon erstaunlich.

Sei es in der Kleidung: Wer heute durch die diversen Kleidergeschäfte geht, findet wieder schmale Krawatten, Hüte mit knapper Krempe. Chucks, damals waren sie “Krocketschuh” gerade erst erfunden, sind salonfähig.
Die Damen zeigen Bein, wenn auch umhüllt von Strumpfhosen.

Funktionalität ist modern. Möbel, Alltagsgegenstände und Gebäude wurden in den 20ern durch den “Bauhaus”-Stil geprägt. Auch heute ist wenig Platz für Schnörkel. Weiterlesen…

Die Piratenpartei hat die Aktion “Enter den Raab” gestartet, die mich nicht nur aus politischen Gründen interessiert. Es geht darum Druck auf Pro7 auszuüben, dass in die Stefan Raabs “TV-Total Bundestagswahl 2009″ am Vorabend zum Wahlsonntag auch ein Vertreter der Piratenpartei eingeladen wird.

Warum mich das auf nichtpolitischer Seite interessiert: Weiterlesen…

Heute fordert der Verleger Hubert Burda Abgaben von Google, die an journalistische Websites weitergeleitet werden, weil Google Geld mit ihnen verdiene, aber selbst keinen Journalismus betreibt.

Wenn ich das richtig verstehe, verlangt er, dass jemand, der eine Zeitung empfiehlt dafür etwas an die Zeitung zahlen sollte.

Aber damit nicht genug, fordert Burda doch auch die Befreiung der Print- und Medienerzeugnisse von der Umsatzsteuer. In Großbritannien und Finnland hätte sich dies Maßnahme bewährt.

Das steht natürlich komplett im Widerspruch zu Forderungen aus der CDU den reduzierten Mehrwertsteuersatz abzuschaffen und an den sonstigen Satz anzugleichen, um Haushaltslöcher zu stopfen.

Man kann sich interessante Gedanken dazu machen: Weiterlesen…

Kaum fangen die ersten Wirtschaftsinstitute an, positive Prognosen für die Wirtschaft abzugeben, gehen auch schon wieder die Rufe nach mehr Fachkräften los. Angeblich fehlen schon jetzt in der Krise 60.000 Spezialisten aus den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Es ist schon auffällig: Auf der einen Seite steigt die Arbeitslosigkeit und auf der anderen Seite fehlen die qualifizierten Mitarbeiter. Woher das wohl kommt, wenn die Schulabgänger sich Sorgen um die Finanzierbarkeit eines Studiums machen und es deshalb gar nicht erst anfangen?

Gleichzeitig fehlen Bundesweit angeblich 40.000 Lehrer – hauptsächlich in den Fächern Mathematik, Informatik, Physik und Chemie. Muss einen das wundern? Weiterlesen…

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Der Spiegel schreibt wohl, dass die Krise zu Ende sei und bezieht sich da auf das Bundeswirtschaftsministerium. Nehmen wir mal an, das stimmt: Was für ein exzellentes Timing.

Es ist Wahlkampf und die Politiker im Amt haben durch hervorragendes Krisen-Management den Untergang des Abendlandes abgewendet. Wen sollte man also im Herbst wohl wählen? Ich seh sie alle schon stehen in Siegerpose, wie damals unser alter Kumpel Gerhard Schröder nach dem Elb-Hochwasser. Die Fäuste geballt und in die Luft gestreckt. Weiterlesen…

Das Atomkraftwerk Krümmel, seit 2 Jahren auch als Pannenreaktor bekannt, sorgt jetzt nicht nur für Sorge bei Umweltschützern, die Angst vor Strahlung und den Folgeerkrankungen haben.

Die letzte Panne sorgte für eine Schnellabschaltung des Reaktors und in der Folge für den Ausfall von Ampeln und einiger Wasserpumpen in Hamburg. Beim Wiederanlassen der Pumpen kam es zu 11 Wasserrohr-Brüchen, wegen des plötzlich auftretenden Drucks auf den Leitungen. Weiterlesen…

Das Bundeskabinett hat heute beschlossen, dass Banken in Notlage in Zukunft verstaatlicht werden können. Das Gesetz muss noch durch den Bundestag, aber das ist in Zeiten einer großen Koalition ja eher Formsache.

Die Aktionäre, Aktionärsschützer und die FDP gehen jetzt natürlich auf die Barrikaden, aber eine Enteignung in Deutschland ist auch immer mit einer Entschädigung verbunden.
Das ist doch eigentlich ein Glücksfall für die Eigentümer einer Pleitebank. Beim Beispiel Hypo Real Estate wurden inzwischen 100 Milliarden Euro staatliche Garantien geleistet, ansonsten wär die Bank längst pleite. D.h. der Steuerzahler hat den jetzigen Aktionären im Endeffekt einen riesigen Kredit eingeräumt. Hätte er dies nicht getan, wären die Papiere der Bank noch weniger wert, weil sie damit insolvent wäre. Würde man die Bank jetzt verstaatlichen und Entschädigungen zahlen, bekämen die Besitzer wenigstens überhaupt noch etwas. Weiterlesen…

Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: