Debütantinnen beim Wiener Opernball ohne Krönchen?
Dem berühmten Wiener Opernball scheint in diesem Jahr ein Skandal zu drohen: Die Debütantinnen treten traditionell im Schnee-weißen Kleid und mit einem Krönchen in den aufwendig gemachten Haaren auf. Dieses Jahr sind Tiaras mit funkelnden Schmetterlingen geplant. Eigentlich hätten diese bereits am gestrigen Sonntag bei den Proben an die jungen Tänzerinnen ausgegeben werden sollen. Leider sind sie jedoch beim Transport durch Österreich irgendwo verschollen, wie die Chef-Organisatorin Desirée Treichl-Stürgkh wusste. Sie sagte wörtlich:”Es liegt nicht an uns.” Nur nutzen wird das der Sache wenig. Wenn sie bis zum Donnerstag nicht in Wien angekommen sind, wird der Opernball wohl erstmalig ohne diesen Kopfschmuck stattfinden müssen.
Die Eröffnungschoreographie des Wiener Opernballs ist traditionell ein gut gehütetes Geheimnis. Aus gewöhnlich gut unterrichteten Quellen ist jedoch zu hören, dass die diesjährige Choreografin Juanita Hieble erstmals Rauten- und Square-Formationen mit dem in 36 Reihen stehenden Eröffnungskomitee einstudiert hat, um den interessanten Farbwechsel zwischen den weißen Kleidern der Damen und den schwarzen Fräcken der Herren zu erzeugen. Außerdem wird die Eröffnung dieses Jahr von den Wiener Philharmonikern begleitet. Sie werden sich hinter den letzten eingezogenen Debütanten aufbauen.
In den letzten Jahren wurde der Eröffnungswalzer im Kreis getanzt. Auch hier werden sich Änderungen ergeben. Dieses Jahr werden die Paare zwei Quadrate mit jeweils einer äußeren und einer inneren Spur zeichnen, die sich in zwei ineinander liegende Rechtecke auflösen. Die auf der Stelle tanzenden “Fleckerl-Paare” fallen dieses Jahr gänzlich weg.
Wie Wikipedia doch zitierfähig wird
Hermann Rückert stört sich in einem Artikel für Telepolis daran, dass durch Book-On-Demand neuerdings z.B. bei Amazon qualitativ extrem schlechte Stoffsammlungen aus Wikipedia und sonstigen urheberrechtsfreien (z.B. von alterswegen) gedruckt angeboten werden. Aus Sicht von Schülern und Studenten ist das aber eine hervorragende Sache:
Die Nutzung der Wikipedia ist für viele Arbeiten nicht gestattet (nichtmal mit Angabe von Datum und Uhrzeit). Wenn man nun aber einfach ein gedrucktes Exemplar bestellt und als Quelle nutzt, ist alles wieder paletti.
Damit wäre dann auch gleich die Frage geklärt, wo der Markt für ausgedruckte Wikipedia-Versionen liegt: In etwa da, wo man auch Abi-Klausur-Sammlungen los wird.
Pomplamoose Music
Grade beim googlen nach Mrs. Robinson das Duo Pomplamoose Music entdeckt. Scheinen Hobby-Musiker zu sein, die sehr kreative Aufnahmen von zum Teil bekannten Liedern, zum Teil eigenen Songs im eigenen Studio machen. Es gibt auch schicke Videos auf Youtube, wo man ein wenig vom Studio sieht.
Film: Avatar (3D)
Technik beeindruckend, Story so lala. Gesehen haben wir den neuen “Blockbuster” Avatar in Berlin im Sony Center.
Dort werden Einmal-3D-Brillen genutzt. Aus Umwelt-Sicht ein Verbrechen. Preislich macht es einen Euro aus. Einen Film dieser Art hat wohl vorher noch keiner gesehen. Filmsequenzen und Animationen sind so perfekt ineinander verwoben, dass man den Übergang nicht mehr ausmachen kann. Bisher hatte ich selbst noch nicht den Genuss 3D-Technik in nicht animierten Szenen zu sehen. Sieht sehr toll aus. Den ganzen Beitrag lesen






