Youtube-Disko – Party-DJ ohne eigene Plattensammlung

Sieht nicht nur simpel aus, ist auch so einfach. Wer auf der eigenen Party Musik spielen wollte, brauchte früher eine ordentliche Anzahl an Platten, später Bändern und CDs. Zwischenzeitlich wanderte die Musiksammlung in den Computer und verlangte nur noch nach einer großen Festplatte. Inzwischen genügt die Kenntnis der Songtitel oder Interpreten. Gewiefte Programmierer haben Youtube mit einem Crossfader kombiniert. So können zwei (Musik-)Videos abgespielt und ihre Tonspur kombiniert werden.

 Der Service Youtube-Disko besteht seit 2010 und funktioniert ganz ordentlich. Voraussetzungen sind natürlich eine gute Internet-Verbindung und ein Rechner, der die Musik abspielt.

In Deutschland besteht allerdings noch ein entscheidender Nachteil. Solange Gema und Youtube sich nicht auf einen Abspiel-Tarif einigen, lassen sich eine Menge Lieder einfach nicht abspielen. Aber auch hier gibt es inzwischen Abhilfe. Zum Beispiel das Browser-Plugin Stealthy für Firefox und Chrome, das den Internet-Verkehr über ausländische Proxy-Server umleitet und damit die IP-Sperren von YouTube umgeht.

Jörg Kachelmann macht wieder Wetter – ohne die alten Medien

Meteorologe Jörg Kachelmann ist zurück und zeigt der Welt, wie man sich im Internet vermarktet. Von ganz oben war der Moderator unterstützt von den alten Medien, allen voran Springer, in ein tiefes Loch gestürzt worden. Aber Kachelmann wäre nicht Kachelmann, wenn er es nicht nochmal versuchen würde. Mit anderen, neuen Medien.

Im Moment testet der Wettermoderator Vorhersage-Sendungen über einen eigenen Kanal bei Youtube und die einfache Internetseite wetterkachelmann.wordpress.com. Tägliche Wettersendungen, inklusive 15-Tage-Vorhersage für Deutschland und Schweiz. In den ersten Sendungen wählte er seine Kleidung noch etwas unvorteilhaft, aber bei dem, was die Springerpresse (Kachelmann redet von der “größten anzunehmenden Zeitung“) und News.de draus machen, könnte man glatt meinen, dass sich bereits hier der Medienprofi zeigt. Vom Springer-Verlag (Für die Bild machte Alice Schwarzer Werbung), hat er ohnehin nicht mehr viel zu erwarten mit News.de lag er bereits ebenfalls im Clinch. Was tut der Medienprofi also? – Er gibt ihnen Futter und steuert sie in dem ihm möglichen Rahmen. Er lässt sie über sein neues Projekt berichten, lässt sie es zerreißen und das alte Thema wird schnell vergessen sein. Negativ-Werbung ist auch Werbung. Die Presse nimmt es offensichtlich dankbar an und berichtet.

Wenn man sich die Testvideos so ansieht, möchte man nicht glauben, dass Kachelmann mal bei der ARD vor der Wetterkarte stand, aber genau das macht die Videos sympathisch. Den ganzen Beitrag lesen

Transparenz vs. Anonymität

Folgende spannende Infografik wurde bei namesake.com veröffentlicht.

Das ist aber nur ihr Anfang. Schön, wie hier ein Vergleich gezogen wird zwischen verschiedenen Arten das Internet zu nutzen.

Weiter unten wird auch eine Antwort nach der Frage gegeben, wer von der jeweiligen Seite profitiert und wie die Nutzer damit umgehen. (via)

Hirtenbarometer

Mancher wird sich über einen Beitrag vor einiger Zeit gewundert haben, der ein oder andere weiß es bereits, getwittert habe ich es schon vor einigen Wochen.

Es ist Zeit für einen Artikel zu unserem Projekt, an dem ich in einem kleinen Team seit einiger Zeit arbeite. Wir haben viel diskutiert und noch mehr entwickelt und sind nun zu einem Zwischenstand gekommen, der aus dem kleinen Kämmerlein hinaus in die weite Welt des Internets darf.

Hirtenbarometer.de ist die erste Internet-Plattform auf der die Arbeit von religiösen Würdenträgern bewertet und kommentiert werden kann. Damit wird ein neuer, direkter Kommunikationskanal zwischen Schäfchen und ihren Hirten geschaffen.

Für einen Dialog auf Augenhöhe, denn auch Gott braucht Feedback.

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