Im Brennpunkt | goblor grübelt - Seite 2

Datensparsamkeit im Sinne der AOK

Mein Arbeitgeber hat mich bei der Pflichtversicherung angemeldet. – Fälschlicherweise, ich bin nämlich noch Student, von der gesetzlichen Krankenversicherung freigestellt (also bei einer privaten Kasse) und die Studienbescheinigung lag bereits vor. Aber dafür gibt es ja die Möglichkeit der Stornierung sollte man meinen.

Nachdem ich den bereits zweiten Brief erhalten hatte, doch endlich den Fragebogen zur Familienversicherung auszufüllen, beschloss ich dann doch mal bei der AOK anzurufen, um die Sache zu klären. Mir wurde gesagt, ich solle einfach mal abwarten. Wenn das storniert sei, komme da nichts mehr. Macht ja auch Sinn.

Nachdem ich dann vor einigen Wochen vom Arbeitgeber auch die Bestätigung über die Stornierung meiner Anmeldung bekommen habe, bekam ich allerdings erneut einen Brief von der AOK:

“Schicken Sie uns unbedingt innerhalb der nächsten zwei Wochen den Familienfragebogen ausgefüllt zurück – auch wenn Sie keine mitversicherten Angehörigen haben. Danke!”

Also nochmal bei der AOK angerufen. Die Sachbearbeiterin erklärte mir, sie benötige den Fragebogen, damit sie in ihrem Programm einen Haken setzen kann, dass er zurück kam. Auf meine Frage, wozu sie denn die Informationen bräuchte und wie sich das mit der berühmten Datensparsamkeit vereinbaren lasse, wenn ich doch gar kein Versicherter der AOK bin, überstellte sie das Telefonat weiter zu ihrem Teamleiter.

Dieser Teamleiter erklärte mir in ruhigen ausführlichen Worten, dass die Software die Rücksendung des Fragebogens notwendig mache und ich gesetzlich zur Auskunft verpflichtet sei. Das Gesetz dazu konnte er mir leider nicht nennen und stimmte mir sogar zu, dass die Informationen aus dem Fragebogen eigentlich gar nicht benötigt werden. Schließlich kann ich gar keine bei der AOK mitversicherten Angehörigen haben, wenn ich selbst nicht bei der AOK versichert bin. Er empfahl mir den Fragebogen einfach durchzustreichen zu unterschreiben und zurückzuschicken, da ich ja ohnehin keine Kinder hätte.

Ich frage mich jetzt natürlich:

  1. Bin ich wirklich verpflichtet den Fragebogen auszufüllen, wenn ich keine Krankenversicherung bei der AOK habe?
  2. Wenn ich das bin, warum reicht es dann einen durchgestrichenen Fragebogen zurückzusenden?
  3. Warum fordert die Software Informationen, die gar nicht benötigt werden?

Hirtenbarometer

Mancher wird sich über einen Beitrag vor einiger Zeit gewundert haben, der ein oder andere weiß es bereits, getwittert habe ich es schon vor einigen Wochen.

Es ist Zeit für einen Artikel zu unserem Projekt, an dem ich in einem kleinen Team seit einiger Zeit arbeite. Wir haben viel diskutiert und noch mehr entwickelt und sind nun zu einem Zwischenstand gekommen, der aus dem kleinen Kämmerlein hinaus in die weite Welt des Internets darf.

Hirtenbarometer.de ist die erste Internet-Plattform auf der die Arbeit von religiösen Würdenträgern bewertet und kommentiert werden kann. Damit wird ein neuer, direkter Kommunikationskanal zwischen Schäfchen und ihren Hirten geschaffen.

Für einen Dialog auf Augenhöhe, denn auch Gott braucht Feedback.

Die beste Tageszeit zum Einkaufen

Da ich kein Fan des Lebensmittel-Einkaufs bin, muss er zumindest effizient sein. Deshalb frage ich mich seit einigen Wochen: Wann ist wohl die beste Tageszeit zum effizienten Einkaufen?

Bisher ging ich meistens am frühen Abend zwischen 17 und 18 Uhr in einen Supermarkt. Späterer Einkauf führt häufig zu Enttäuschungen am Regal, weil einzelne Produkte bereits ausverkauft sind, früher Einkauf war mir aus sonstigen Gründen nicht möglich. Um diese Uhrzeit grundsätzlich unterwegs: Rentner mit Rollator. Sie bewegen sich zwar nicht in der Geschwindigkeit der zu dieser Uhrzeit deutlich jüngeren Masse, aber weil ein Rollator schmaler als die üblichen Einkaufswagen ist, behindern sie den Verkehr nicht übermäßig. Zahlen an der Kasse geht zügig von statten, bis auf das immer wieder gern vollführte “Moment, ich habs passend”, was mitunter zu einer minutenlange Geld-Zähl-Orgie ausufert, die nicht selten damit endet, dass doch nicht passend gezahlt werden kann.

Heute startete ich den Versuch den Einkauf morgens um kurz 10 Uhr zu erledigen. Um diese Uhrzeit stellen Senioren und Frührentner den deutlich größeren Anteil der Kundschaft, aber da ich nur einige wenige Dinge besorgen wollte, kam ich auch ohne Einkaufswagen klar. Der Eingang des gewählten Supermarktes hat zwei Pfade, die beide mit Wagen betreten werden können. Eine Beschriftung “schnell” und “langsam” fehlt aber eindeutig. Denn ein durchschnittlicher Kunde um diese Zeit fährt seinen Wagen zur Hälfte durch den Eingangsbereich. Nicht nur, weil ein vor den Erdbeeren abgestellter Wagen beide Eingänge versperrt, sondern auch, weil man gerade zufällig neben dem werten Herrn Nachbar das Geschäft betritt und sich beste Gelegenheit für ein Gespräch über den Querulant aus dem Hinterhaus bietet.

Morgen ist Karfreitag, da gibts traditionell Fisch. Den ganzen Beitrag lesen

X-Plane 10 – OpenStreetMap-Daten für einen Flugsimulator

Die Entwickler des Flugsimulators X-Plane haben eine weitere Möglichkeit für die Nutzung der OpenStreetmap-Daten entdeckt. Sie nutzen die Straßendaten der freien Weltkarte, um damit eine realistischere Szenerie für die Hobby-Piloten zu schaffen.

In der kommenden Version 10 von X-Plane, die wieder Windows, Linux und MacOS erscheinen soll werden sie zumindest Teile des enormen Datenbestandes nutzen. Insbesondere Straßen, Brücken, Stromleitungen und Teile der Küstenlinien sollen berücksichtigt werden. Häuser werden vorerst noch nicht in der Szenerie berücksichtigt. sondern ihre Darstellung mit einem Algorithmus berechnet. Ein schöner Effekt dürfte sein, dass sich mit vergleichsweise wenig Aufwand bisher schlecht in der OpenStreetMap erfasste Gegenden in das Spiel übernehmen lassen.

X-Plane 9 kostet 29,90$. Die Nachfolgeversion X-Plane 10 soll noch in diesem Jahr erscheinen.

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