Wheelmap – OpenStreetMap clever eingesetzt

Das OpenStreetMap-Projekt ermöglicht es eigene Karten aus freien Geodaten herzustellen. Ein schicker Webdienst, der auf diesen Kartendaten aufsetzt ist wheelmap.org. Das Projekt bietet eine Karte, die von kleinen Buttons für Restaurants, Kinos und anderen öffentlichen Einrichtungen durchsetzt ist. Die Buttons können verschiedene Farben annehmen, die anzeigen, ob ein Ort behindertengerecht ist oder nicht.

Screenshot vom Karlsruher Marktplatz in der Wheelmap

Screenshot vom Karlsruher Marktplatz in der Wheelmap

Die Informationen der Karte können nicht nur für Rollstuhlfahrer interessant sein, sondern z.B. auch für Eltern mit Kinderwagen. Wie an der OpenStreetMap kann auch an den Informationen in der Wheelmap jeder mitarbeiten. Dies kann auch mit der iPhone-App geschehen, mit der die Karte unterwegs genutzt und bearbeitet werden kann.

Über Neuigkeiten im Umfeld des Projektes und zum Thema Barrierefreiheit wird auf dem zugehörigen Blog berichtet. Dort gibt es auch noch weitere Informationen.

Kommentare

One Kommentar zu “Wheelmap – OpenStreetMap clever eingesetzt”

  1. Leserkommentar am February 16th, 2011 19:17

    Die Berücksichtigung der besonderen Erfordernisse von Menschen mit Behinderungen ist in Deutschland m.M. in weiten Teilen eine Katastrophe. Nicht nur die baulichen Maßnahmen fehlen an vielen Stellen, sondern selbst Informationen, wie man als behinderter Mensch mit Rollstuhl ein Haus betreten kann, sind oft völlig unbekannt. Meine Erfahrungen in den USA zeigen mir, dass es auch ganz anders gehen kann. In vielen Städten ist es selbstverständlich, dass Rollstuhlfahrer barrierefrei in jeden Bus oder Zug einsteigen können. Außerdem findet man überall Informationen wie man per Rollstuhl ein Haus betreten kann. Deutschland hat diesen Standard noch lange nicht erreicht, deshalb ist das erwähnte Projekt Wheelmap eine sehr tolle Sache.

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