Film: Avatar (3D)

Technik beeindruckend, Story so lala. Gesehen haben wir den neuen “Blockbuster” Avatar in Berlin im Sony Center.

Dort werden Einmal-3D-Brillen genutzt. Aus Umwelt-Sicht ein Verbrechen. Preislich macht es einen Euro aus. Einen Film dieser Art hat wohl vorher noch keiner gesehen. Filmsequenzen und Animationen sind so perfekt ineinander verwoben, dass man den Übergang nicht mehr ausmachen kann. Bisher hatte ich selbst noch nicht den Genuss 3D-Technik in nicht animierten Szenen zu sehen. Sieht sehr toll aus.

Eine Sache empfinde ich aber doch immer wieder als störend. Teilweise erscheinen Teile des Bildes unscharf. Mir ist noch nicht ganz klar, woran das liegt, meine Vermutung ist, dass einerseits Teile bewusst unscharf gemacht werden, damit man den wichtigen Teil einer Szene betrachtet, eine andere ist, dass das Auge versucht auf ein scheinbar im Raum stehendes Objekt scharf zu stellen, was nicht gelingen kann, weil es ja immer noch auf die Leinwand projiziert wird.

Von mir bekommt Avatar eine klare Empfehlung – hauptsächlich wegen der Technik, die Story ist zwar etwas tiefer, als befürchtet, aber trotz allem sehr kitschig. Damit gerade auch für Paare ein gut geeigneter Film. ;-)

Kommentare

2 Kommentare zu “Film: Avatar (3D)”

  1. Peter Frühberger am December 31st, 2009 10:08

    Gut, dass wir da als Paar waren :-)

  2. fabthink am January 31st, 2010 12:32

    In Frankfurt waren die Brillen klar als Mehrweg-Artikel ausgelegt. Man musste keine neue Brille kaufen, wenn man schon eine dabei hatte. Natürlich hatte meine Begleitung ihre Brille zu Hause liegen lassen… ergo: man hätte vielleicht die Rücknahmemöglichkeiten nutzen sollen und nicht eine Brillensammlung zu Hause aufmachen.

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