goblor grübelt

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Friday 30.07.2010
   

Eine Woche Spiel, Spaß, Spannung liegt hinter mir und ca. 120 anderen ehrenamtlichen Leitern der Ferienspielstadt Ratzgiwatz in Hechingen. Es war auch eine Woche Schlaflosigkeit, Stress und Arbeit, aber es hat Spaß gemacht. Sehr viel Spaß.

Wir haben eine Stadt gebaut und zusammen mit den Kindern belebt. Mit Polizei, Post und Privat-Bank (später aufgekauft von der Zeitung). Es gab einen Zirkus, ein Theater (es wurde “Dinner for One” gespielt), einen Hausbau (für den Elterngarten – dem Pendant zum Kindergarten in einer Kinderstadt), eine Fahrschule, jede Menge Handwerksberufe, eine eigene Fußballmanschaft (nächstes Jahr schlagen wir Rosapolis) und natürlich jede Menge Bars und Cafés.

Nach einem heftigen Gewitter am Samstag Nachmittag und weiteren angekündigten für Sonntag haben wir Leiter innerhalb von nur 2 Stunden alle wichtigen Dinge in eine 2 Kilometer entfernte Bushalle transportiert, um dort eine adäquate Abschlussparty auf die Beine zu stellen, bei der es dann gar nicht regnete. Und am Tag drauf haben wir alles wieder abgebaut, 2 Container mit Müll gefüllt und den Rest (bis auf einige nasse Zelte) wieder eingelagert.

Es gab wieder ein Gefühl des Zusammenhalts, das ich noch nirgends sonst erlebt habe. Wenn einer nicht mehr konnte, sprang ein anderer ein, der bereits auch schon auf Reserve lief. Und das Motto “Viele Hände, schnelles Ende.” galt wieder, wie schon die letzten Jahre, für fast jeden, der mitgemacht hat.

Ich hoffe, nächstes Jahr erlaubt es mein Studium und die Arbeit wieder. Dann bin ich auf  alle Fälle wieder dabei.

One Response to “So müssen Ferienspiele sein”

  1. ф. sagt:

    … klingt gut genug, um dafür die Party des Jahres zu verpassen :)

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