Erschließung neuer Geldquellen
Heute fordert der Verleger Hubert Burda Abgaben von Google, die an journalistische Websites weitergeleitet werden, weil Google Geld mit ihnen verdiene, aber selbst keinen Journalismus betreibt.
Wenn ich das richtig verstehe, verlangt er, dass jemand, der eine Zeitung empfiehlt dafür etwas an die Zeitung zahlen sollte.
Aber damit nicht genug, fordert Burda doch auch die Befreiung der Print- und Medienerzeugnisse von der Umsatzsteuer. In Großbritannien und Finnland hätte sich dies Maßnahme bewährt.
Das steht natürlich komplett im Widerspruch zu Forderungen aus der CDU den reduzierten Mehrwertsteuersatz abzuschaffen und an den sonstigen Satz anzugleichen, um Haushaltslöcher zu stopfen.
Man kann sich interessante Gedanken dazu machen:
- Versucht die CDU auf diesem Weg nur die freien Medien weiter zu knebeln, damit sie ihre Propaganda auf den offiziellen Wegen leichter verbreiten kann?
- Kann Burda stellvertretend für die anderen Verlagshäuser den Hals nur nicht voll genug kriegen?
Sie wollen ja alle nur unser Bestes…
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