Wahlkampf beseitigt Wirtschaftskrise

Der Spiegel schreibt wohl, dass die Krise zu Ende sei und bezieht sich da auf das Bundeswirtschaftsministerium. Nehmen wir mal an, das stimmt: Was für ein exzellentes Timing.

Es ist Wahlkampf und die Politiker im Amt haben durch hervorragendes Krisen-Management den Untergang des Abendlandes abgewendet. Wen sollte man also im Herbst wohl wählen? Ich seh sie alle schon stehen in Siegerpose, wie damals unser alter Kumpel Gerhard Schröder nach dem Elb-Hochwasser. Die Fäuste geballt und in die Luft gestreckt.

Was bedeutet das jetzt für die Zentralbank? Richtig, sie muss das in Unmengen gedruckte Geld schleunigst wieder zurücknehmen und vernichten, das hat dann zwar zur Folge, dass die Erholung langsamer laufen wird, weil ja der Geldwert nicht so stark sinkt, aber wenigstens sind die privaten Erparnisse dann nicht komplett wertlos und der Privat-Konsum wird nicht dadurch einfach abgewürgt, weil keiner mehr was hat. Wie man hört, hat die Zentralbank zumindest in kleinen Schritten damit angefangen, aber die Banken machen es ihr nicht leicht.

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