goblor grübelt

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Friday 30.07.2010
   

Ich will es ja nicht ganz glauben, was ich da lese, aber der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. besser bekannt als BITKOM begrüßt die Internetsperren gegen Kinderpronographie.

Der Präsident des BITKOM August-Wilhelm Scheer sagte laut silicon.de: “Zwar können die Sperren mit etwas Geschick und krimineller Energie umgangen werden” aber der Zugang würde erschwert indem man potenziellen Nutzern von Kinderpornografie ein Stoppschild zeige.

Ich frage mich, wie ein Branchenverband, der die Fachleute (laut Wikipedia ca. 700.000 Beschäftigte) vertritt, diese Meinung haben kann.

Für die aktuelle technische Umsetzung braucht man zwar keine kriminelle Energie, sondern nur einen nicht zensierenden Nameserver, aber das ist ja auch nebensächlich. Man könnte aber auch einfach die Server mit den Inhalten abschalten, bzw. ein Stoppschild ausliefern lassen. Dann wäre das zwar auch noch zensierend, aber immerhin nachprüfbares Entfernen von strafbaren Inhalten direkt an der Quelle. Die Server stehen ja zum Großteil in Staaten mit entsprechenden Gesetzen.

Zum Thema weiterlesen:

  1. Schnell zensiert

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