Eine sinnvolle Staatsinvestition

Gerade bietet sich DIE Chance für den deutschen Staat, die Kontrolle über einen Teil des Strom-Leitungs-Netzes zurück zu bekommen, denn E.on muss sich von seinem Leitungsnetz trennen.

Da Stromleitungen in etwa genauso wichtig, wie Straßen für unsere Volkswirtschaft sind, wäre es wohl sehr sinnvoll, wenn der Staat das wieder übernehmen würde. Die Durchleitung würde irgendwie subventioniert (wird der Straßenbau ja auch) und die Strompreise könnten sinken, anstatt, wie angekündigt zu steigen.

Außerdem wäre es prima für die Erzeuger erneuerbarer Energien. Die könnten leichter Zugang zu den Netzen kriegen. Langfristig muss die Kapazität des Stromnetzes ausgebaut werden, weil der Norden z.B. mehr Wind, Gezeiten und Wellen hat und der Süden mehr Wasserkraft und Sonne. Den Ausbau werden die privaten Eigner aber sicherlich nicht freiwillig machen, da sie viel kurzfristiger planen, als es der Staat tun muss. Wenn sie es tun, werden sie sicherlich Subventionen verlangen und hinterher die Rendite alleine abschöpfen. Warum soll der Staat (also wir alle) da nicht Geld investieren und hinterher auch die Rendite mitnehmen? Momentan sinds wohl maximal 9,21%. Wenn da nur die die Hälfte realisiert würde, hätte man mehr Rendite, als bei Bundesschatzbriefen an Zinsen ausgezahlt werden muss.

Kommentare

One Kommentar zu “Eine sinnvolle Staatsinvestition”

  1. Jonas am March 3rd, 2011 23:34

    Stimmt, das echt eine gute idee ;-)

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